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Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden, und logisch - er war heilfroh, als ich ihn befreite. Als allererstes war erst einmal ´ne Pinkelpause angesagt. Anschließend “robbte” er auf dem Bauch durch das ganze Haus. Man muss ja schließlich wissen, wo man da gelandet ist.
Ich glaube, er fraß noch ´ne Kleinigkeit und rollte sich dann in seinem neuen Hundebett auf die Seite, um zu schlafen. Bis zum nächsten Morgen. Keine Quengelei, kein Jammern - immerhin hatte er Mutter und einige Geschwister hinter sich gelassen, als er in die weite Welt fuhr, und ich dachte: “Das gibt´s ja gar nicht! SO ein lieber Hund!”
Er holte alles nach. Als er am folgenden Tag ausgeschlafen hatte und sich noch einmal umsah, war ihm wahrscheinlich mehr als deutlich, dass er nun allein war bei diesen unmöglichen Menschen. Es dauerte jedoch nicht lange, dann waren wir gute Freunde. Er “bewachte” meine Kondition (als er erwachsen war, wog er 45 kg und brauchte zweimal täglich einen umfangreichen Auslauf. Wir hatten eine Strecke, die wir mit dem Fahrrad quasi im Kreis abfahren konnten. Das waren genau 12 km. Ich fühlte mich dabei absolut wohl, und er flitzte (stummel-)schwanzwedelnd und schnuppernd und dabei mit seinem scheinbar auf einem Kugellager sitzenden Kopf alles in der Umgebung wahrnehmend, sicherlich fast das Doppelte.
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